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Stand 17.05.2012

Verein der Hundefreunde
Ludwigsburg und Umgebung e.V.

Mitglied im Südwestdeutschen Hundesportverband (swhv)
gegründet 1908 - gemeinnütziger Verein

Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde
Samstag 17:00 Uhr, Sonntag 10:30 Uhr, Montag 18:00 Uhr

Die VPG-Ausbildung stellt für Hundeführer und Hund eine anspruchsvolle und umfangreiche Ausbildung dar.
Sie besteht aus mehreren Übungsbereichen wie: Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst.

Voraussetzung für eine VPG Prüfung ist eine abgelegte Begleithundeprüfung.
Des Weiteren muss der Hund für diese Arbeit geeignet sein und das notwenige Potenzial mitbringen, nicht jeder
Hund kann im VPG Bereich geführt werden.

In der Fährtenarbeit ist eine ruhige, sichere und konzentrierte Sucharbeit erforderlich, in der Unterordnung sind schnelle, freudige und korrekte Übungen gefordert. Im Schutzdienst soll sich der Hund drangvoll, lenkbar und führig zeigen, volle Griffe setzen und ein sauberes Ablassen auf Kommando beherrschen.

Die Fährte
Eine Fährte entsteht durch Tritte von Menschen oder Tieren.
Fährtengeruch entsteht aus dem hinterlassenen Geruchskomplex des Fährtenlegers
und den Gerüchen des beschädigten Bodens und Pflanzenbewuchses (Individualgeruch
und Grundwitterung).
Durch die Ausnützung verschiedener Triebe erreichen wir, dass der Hund eine bestimmte
Fährte verfolgt.
Der Hund sollte auf das Hörzeichen “Such” eine Fährte von Anfang bis Ende mit tiefer
Nase bereitwillig, geziel, konzentriert, ruhig und sicher ausarbeiten.
Dabei hat er eine Anzahl von ausgelegten Gegenständen korrekt anzuzeigen und zu
verweisen.

Anforderungen:

VPG 1
Eigenfährte, mindestens 300 Schritte, 3 Schenkel, 2 Winkel, 2 dem Hundeführer gehörende Gegenstände, mindestens 20 Minuten alt, Ausarbeitungszeit 15 Minuten

VPG 2
Fremdfährte, mindestens 400 Schritte, 3 Schenkel, 2 Winkel, 2 Gegenstände, mindestens 30 Minuten alt, Ausarbeitungszeit 15 Minuten

VPG 3
Fremdfährte, mindestens 600 Schritte, 5 Schenkel, 4 Winkel, 3 Gegenstände, mindestens 60 Minuten alt, Ausarbeitungszeit 20 Minuten

FH 1
Fremdfährte, mindestens 1200 Schritte, 4 Gegenstände, Wechselgelände, Verleitung, Überquerung eines festen, begangenen Weges, mindestens 3 Stunden alt

FH 2
Fremdfährte, mindestens 1800 Schritte, 7 Gegenstände, 2 Spitzwinkel und ein Bogen, Wechselgelände, Verleitung, Überquerung eines festen, begangenen Weges, mindestens 3 Stunden alt

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Die Unterordnung
Die Unterordnung setzt sich, je nach Prüfungsstufe, aus mehreren Gehorsamsteilen zusammen.

VPG 1
Freifolge
Sitz aus der Bewegung
Ablegen in Verbindung mit Herankommen
Bringen auf ebener Erde
Bringen über die Hürde
Bringen über eine Schrägwand
Voraussenden mit Hinlegen
Abliegen unter Ablenkung

VPG 2
Freifolge
Sitz aus der Bewegung
Ablegen in Verbindung mit Herankommen
Stehen aus dem Schritt
Bringen auf ebener Erde
Bringen über die Hürde
Bringen über eine Schrägwand
Voraussenden mit Hinlegen
Ablegen unter Ablenkung

VPG 3
Freifolge
Sitz aus der Bewegung
Ablegen in Verbindung mit Herankommen
Stehen aus dem Laufschritt mit Herankommen
Bringen auf ebener Erde
Bringen über die Hürde
Bringen über eine Schrägwand
Voraussenden mit Hinlegen
Ablegen unter Ablenkung

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Der Schutzdienst
Ein richtig eingeübter Schutzdienst stellt ein schönes, anspruchsvolles Prüfungsfach dar.
Hier werden die natürlichen Triebe des Hundes gefördert und in die richtigen Bahnen gelenkt.
Der Hundeführer lernt, seinen Hund in verschiedenen Situationen unter Kontrolle zu halten.
Der Gehorsam des Hundes spielt eine wichtige Rolle im Schutzhundesport.

Beuteziel des Hundes im Schutzdienst ist nicht der Mensch, sondern der Beisarm, welchen er als
Belohnung für einen guten Schutzdienst vom Platz tragen darf.

Anforderungen:

VPG 1
Revieren nach dem Helfer (2 Verstecke)
Stellen und Verbellen
Verhinderung eines Fluchtversuches
Abwehr eines Angriffes
Angriff auf den Hund aus der Bewegung

VPG 2
Revieren nach dem Helfer (4 Verstecke)
Stellen und Verbellen
Verhinderung eines Fluchtversuches
Abwehr eines Angriffes
Rückentransport
Überfall auf den Hund
Angriff auf den Hund aus der Bewegung

VPG 3
Revieren nach dem Helfer (6 Verstecke)
Stellen und Verbellen
Verhinderung eines Fluchtversuches
Abwehr eines Angriffes
Rückentransport
Überfall auf den Hund
Angriff auf den Hund aus der Bewegung
Abwehr eines Angriffes aus der Bewachungsphase

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