Sonntag 10 Uhr, Montag 18 Uhr

Internationale Gebrauchshunde Prüfung

Die IGP-Ausbildung stellt für Hundeführer und Hund eine anspruchsvolle und umfangreiche Ausbildung dar.

Sie besteht aus mehreren Übungsbereichen wie: Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst.

Voraussetzung für eine IGP Prüfung ist eine abgelegte Begleithundeprüfung.

Der Hund (und der Hundeführer) muss für diese Arbeit geeignet sein:
In der Fährtenarbeit ist eine ruhige, sichere und konzentrierte Sucharbeit erforderlich, in der Unterordnung sind schnelle, freudige und korrekte Übungen gefordert.
Im Schutzdienst soll sich der Hund drangvoll, lenkbar und führig zeigen, volle Griffe setzen und ein sauberes Ablassen auf Kommando beherrschen.

Die Fährte
Eine Fährte entsteht durch Tritte von Menschen oder Tieren.
Fährtengeruch entsteht aus dem hinterlassenen Geruchskomplex des Fährtenlegers und den Gerüchen des beschädigten Bodens und Pflanzenbewuchses (Individualgeruch und Grundwitterung).
Durch die Ausnützung verschiedener Triebe erreichen wir, dass der Hund eine bestimmte Fährte verfolgt.
Der Hund sollte auf das Hörzeichen “Such” eine Fährte von Anfang bis Ende mit tiefer Nase bereitwillig, geziel, konzentriert, ruhig und sicher ausarbeiten. Dabei hat er eine Anzahl von ausgelegten Gegenständen korrekt anzuzeigen und zu verweisen.

Die Unterordnung
Die Unterordnung setzt sich je nach Prüfungsstufe aus verschiedenen Gehorsamsteilen zusammen.
Der Hund soll freudig, schnell und korrekt mit dem Hundeführer arbeiten.

Der Schutzdienst
Ein richtig eingeübter Schutzdienst stellt ein schönes und anspruchsvolles Prüfungsfach dar.
Die natürlichen Triebe des Hundes werden gefördert und gefordert.
Der Hundeführer lernt, seinen Hund in verschiedenen Situationen unter Kontrolle zu halten.
Der Gehorsam des Hundes spielt eine wichtige Rolle.
Beuteziel des Hundes ist nicht der Mensch, sondern der Beisarm oder das Beiskissen.